Montag, 29 September 2025 17:47

Kadetten-WM in Almaty ohne Erfolge

Deutsches Team bei Schachturnier in Almaty Deutsches Team bei Schachturnier in Almaty Pixabay/Foto illustrativ

Die Kadetten-Weltmeisterschaft im Schach in Almaty, Kasachstan, verläuft für das deutsche Team ohne große Erfolge. Neun Spielerinnen und Spieler des Deutschen Schachbundes nehmen teil, doch die Konkurrenz aus Asien dominiert klar. Trainer und Delegationsleitung hatten bereits vor Beginn keine Medaillen erwartet.

Inhaltsverzeichnis:

Bernd Vökler ohne Illusionen

Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler bewertete die Lage nüchtern. Er erklärte, dass der Verlauf des Turniers im Wesentlichen den Erwartungen entspreche. Asiatische Spielerinnen und Spieler, deren Elo-Zahlen oft niedriger erscheinen, treten in Almaty deutlich stärker auf. Diese Tatsache erschwert den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Erreichen von Spitzenplätzen.

Paul David Peglau zwischen Erfolgen und Rückschlägen

Paul David Peglau startete stark in das Turnier. Danach folgte jedoch eine Schwächephase. Er spielte auch beim großen Blitzturnier mit. Dort verlor er eine Partie, während die anderen deutschen Teilnehmenden an diesem Tag ungeschlagen blieben. Die kurze Entscheidung für die Teilnahme wirkte sich rückblickend ungünstig aus. Trotz dieses Rückschlags bleibt er einer der auffälligsten Namen im Team.

Hendrik Hoffmann berichtet von Routine

Delegationsleiter Hendrik Hoffmann schilderte in einem Zwischenbericht die Entwicklung.

  • Nach starken ersten Tagen kam mehr Routine auf.
  • Am einzigen Regentag punkteten viele deutsche Spielerinnen und Spieler.
  • Der letzte Tag der ersten Turnierhälfte brachte dagegen schwächere Ergebnisse.

Zur Erholung nutzte das Team den Ruhetag für Ausflüge und Sport. Dazu gehörten eine Fahrt zum Hausberg Kök-Töbe, eine Exkursion nach Shymbulak sowie Fußballspiele. Ziel war es, Abstand vom Schach zu gewinnen und Kraft für die kommenden Runden zu sammeln.

Hugó Keleti als Topscorer

Aktuell erzielt Hugó Keleti die besten Resultate. Er erreichte 5,5 Punkte und liegt damit vor seinen Teamkollegen. Drei Runden stehen noch aus, und mehrere deutsche Spielerinnen und Spieler haben weiterhin Chancen, mehr als 50 Prozent der möglichen Punkte zu erreichen. Licht und Schatten wechseln sich ab, doch das Ziel bleibt ein positives Punkteergebnis.

Der Deutsche Schachbund richtet nun den Blick auf die kommenden Partien. Die Spielerinnen und Spieler haben noch Möglichkeiten, ihre Bilanz zu verbessern. Entscheidend werden Ausdauer und Konzentration in den letzten Runden sein.

Quelle: DEUTSCHER SCHACHBUND, YouTube