Montag, 12 Januar 2026 16:20

Batsiashvili gewinnt Schnellschach-EM in Monte Carlo

 Nino Batsiashvili, Alexandra Kosteniuk und Sofio Gvetadze nach der entscheidenden Schlussrunde in Monte Carlo. Nino Batsiashvili, Alexandra Kosteniuk und Sofio Gvetadze nach der entscheidenden Schlussrunde in Monte Carlo. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Am Wochenende trafen sich 143 Spielerinnen aus 30 Ländern in Monte Carlo zur Schnellschach-Europameisterschaft der Frauen. Gespielt wurden 11 Runden nach Schweizer System. Der Turnierverlauf blieb bis zur letzten Partie offen. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussrunde durch die Feinwertung.

Inhaltsverzeichnis:

Nino Batsiashvili aus Georgien

Nino Batsiashvili erreichte 9 Punkte und gewann den Titel dank des direkten Vergleichs. Sie überholte Alexandra Kosteniuk in der elften Runde. Beide Spielerinnen beendeten das Turnier punktgleich. Der entscheidende Sieg gelang der Georgierin mit den weißen Steinen. Sie blieb über alle 11 Runden ungeschlagen und gehörte damit zu nur zwei Spielerinnen ohne Niederlage.

Alexandra Kosteniuk und Sofio Gvetadze

Alexandra Kosteniuk aus der Schweiz führte das Feld über weite Strecken an. Am zweiten Turniertag startete sie mit drei Siegen in Folge und erreichte 7,5 Punkte aus 8 Partien. Nach einem Remis in Runde 9 und einem weiteren Sieg ging sie mit einem Punkt Vorsprung in die Schlussrunde. Die Niederlage gegen Batsiashvili kostete sie jedoch den Europameistertitel.

Sofio Gvetadze aus Georgien gewann mit 8 Punkten die Bronzemedaille. Sie setzte sich nach Buchholz-Wertung gegen mehrere Konkurrentinnen durch. Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Mai Narva und Eline Roebers. Gvetadze war die Spielerin mit der niedrigsten Wertungszahl innerhalb dieser Punktgruppe.

Bodhana Sivanandan und weitere Platzierungen

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die zehnjährige Bodhana Sivanandan aus England. Sie startete als Nummer 70 der Setzliste. Mit 3 Siegen und 8 Remis blieb sie ungeschlagen und erzielte 7 Punkte aus 11 Partien. Damit belegte sie den 20. Platz in der Gesamtwertung.

Insgesamt erreichten sechs Spielerinnen 8 Punkte. Dazu zählten Mai Narva aus Estland, Eline Roebers aus den Niederlanden, Ekaterina Atalik aus der Türkei, Anastasia Avramidou aus Griechenland sowie Irina Bulmaga aus Rumänien. Der Kampf um die Podestplätze blieb bis zum Ende offen.

Abschlusstabelle der Schnellschach-Europameisterschaft der Frauen

RangSNrTitelNameKategorieLandWertungPunkte
1 2 GM Nino Batsiashvili   Georgien 2396 9
2 1 GM Alexandra Kosteniuk   Schweiz 2436 9
3 53 IM Sofio Gvetadze   Georgien 2160 8
4 12 IM Mai Narva   Estland 2334 8
5 7 IM Eline Roebers U20 Niederlande 2358 8
6 11 IM Ekaterina Atalik   Türkei 2343 8
7 38 FM Anastasia Avramidou   Griechenland 2223 8
8 10 IM Irina Bulmaga   Rumänien 2347 8
9 49 IM Zsoka Gaal U18 Ungarn 2181 7,5
10 3 GM Antoaneta Stefanova   Bulgarien 2391 7,5
11 13 IM Yuliia Osmak   Ukraine 2330 7,5
12 15 WGM Alicja Sliwicka   Polen 2326 7,5
13 16 IM Aleksandra Maltsevskaya   Polen 2299 7,5
14 8 IM Deimante Daulyte-Cornette   Frankreich 2354 7,5
15 18 IM Oliwia Kiolbasa   Polen 2296 7,5
16 28 WIM Bozhena Pidubna U16 Ukraine 2258 7,5
17 35 WGM Govhar Beydullayeva   Aserbaidschan 2230 7
18 33 IM Olga Badelka   Österreich 2234 7
19 6 IM Meri Arabidze   Georgien 2362 7
20 70 WIM Bodhana Sivanandan U10 England 2056 7
21 31 WGM Michalina Rudzinska   Polen 2245 7
22 22 IM Teodora Injac   Serbien 2292 7
23 4 GM Anna Ushenina   Ukraine 2377 7
24 34 IM Nataliya Buksa   Ukraine 2233 7
25 29 WGM Elvira Berend S50 Luxemburg 2251 7
26 20 IM Inna Gaponenko   Ukraine 2294 7
27 23 WIM Inna Agrest   Schweden 2287 7
28 27 IM Laura Unuk   Slowenien 2264 7
29 14 IM Lela Javakhishvili   Georgien 2328 7
30 48 WGM Inga Charkhalashvili   Georgien 2182 7

Das Turnier endete mit einem äußerst knappen Ausgang. Monte Carlo war Schauplatz eines Wettbewerbs, bei dem der Titel erst im direkten Duell der letzten Runde entschieden wurde.

Quelle: CHESSBASE, WEBRIVAIG

FAQ

Wo odbyła się Schnellschach-Europameisterschaft der Frauen?

Die Schnellschach-Europameisterschaft der Frauen fand am Wochenende in Monte Carlo statt.

Ile zawodniczek wzięło udział w turnieju?

Am Turnier nahmen 143 Spielerinnen aus 30 Ländern teil.

Kto zdobył tytuł mistrzyni Europy w szachach szybkich?

Den Titel gewann Nino Batsiashvili aus Georgien mit 9 Punkten dank des direkten Vergleichs.

Jakie miejsce zajęła Alexandra Kosteniuk?

Alexandra Kosteniuk belegte den zweiten Platz und beendete das Turnier ebenfalls mit 9 Punkten.

Kto zdobył brązowy medal?

Die Bronzemedaille ging an Sofio Gvetadze aus Georgien mit 8 Punkten.

Dlaczego wynik końcowy rozstrzygnęła Feinwertung?

Da Nino Batsiashvili und Alexandra Kosteniuk punktgleich waren, entschied der direkte Vergleich über den Titel.

Która młoda zawodniczka zwróciła szczególną uwagę?

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die zehnjährige Bodhana Sivanandan aus England.

Jaki wynik osiągnęła Bodhana Sivanandan?

Sie erzielte 7 Punkte aus 11 Partien, blieb ungeschlagen und belegte den 20. Platz.

Ile rund rozegrano podczas mistrzostw?

Das Turnier wurde über 11 Runden nach Schweizer System ausgetragen.

Które zawodniczki zakończyły turniej bez porażki?

Nino Batsiashvili und Bodhana Sivanandan blieben über alle 11 Runden ungeschlagen.