Montag, 01 Dezember 2025 15:51

Baden-Baden übernimmt Tabellenführung nach starkem Wochenende

Baden-Badens Spielerinnen feiern wichtigen Doppelsieg in der Frauenbundesliga. Baden-Badens Spielerinnen feiern wichtigen Doppelsieg in der Frauenbundesliga. Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Nach zwei klaren Erfolgen gegen die Aufsteiger Chemnitzer SC Aufbau 95 und SC Kreuzberg aus Berlin steht der deutsche Rekordmeister OSG Baden-Baden wieder an der Spitze der Frauenbundesliga. Zum ersten Mal seit mehr als eineinhalb Jahren führt das Team die Tabelle an.

Inhaltsverzeichnis:

Sieg gegen Chemnitzer SC Aufbau 95

Die Begegnung mit Chemnitz endete mit einem 4:2-Erfolg für Baden-Baden. Zwar gewannen Josefine Safarli, Ketino Kachiani-Gersinska, Anna Zatonskih und Iamze Tammert souverän an den hinteren Brettern, doch die beiden Spitzenspielerinnen Elisabeth Pähtz und Mai Narva mussten Niederlagen hinnehmen. Teamchef Thilo Gubler zeigte sich dennoch zufrieden, wies jedoch darauf hin, dass das Ergebnis knapper als erwartet war.

Zur Leistungsdichte in der Liga sagte Gubler, jedes Match könne über die Meisterschaft entscheiden. Ähnliche Einschätzungen finden sich auch in internationalen Turnieren, etwa beim Wettkampf in Berlin mit Amin Tabatabaei, wo kleine Schwächen den Ausgang beeinflussten.

Kreuzberg chancenlos gegen Baden-Baden

Einen Tag später folgte der deutliche 6:0-Erfolg über den SC Kreuzberg. Pähtz und Narva rehabilitierten sich mit klaren Siegen. Nur an einem der mittleren Bretter musste Baden-Baden einen Punkt abgeben. Der klare Sieg brachte dem Team neuen Rückenwind und stärkte das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Die Dominanz Baden-Badens erinnert an andere aktuelle Erfolge deutscher Teams. Ein Beispiel ist die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Schach, die ebenfalls durch starke Teamleistungen geprägt war.

Niederlage von Bad Königshofen verändert die Spitze

Der bisherige Tabellenführer SC 1957 Bad Königshofen verlor überraschend knapp mit 2,5:3,5 gegen den Dauerrivalen SK Schwäbisch Hall. Diese Niederlage öffnete Baden-Baden den Weg an die Tabellenspitze. Nach Punkten liegen beide Teams gleichauf, doch Baden-Baden besitzt mit zweieinhalb Brettpunkten Vorsprung ein kleines, aber wichtiges Polster.

Die aktuelle Situation in der Liga zeigt, wie entscheidend einzelne Partien sein können. Ähnlich eng verlief das Finale der Bundesliga-Saison im vergangenen Jahr, das ebenfalls bis zur letzten Runde offen blieb.

Fokus auf den Meistertitel

Thilo Gubler betonte, dass die Tabellenführung nach vier Runden noch keine Vorentscheidung sei. Das Ziel bleibe klar: alle verbleibenden sieben Begegnungen gewinnen. Besonders die Duelle gegen Schwäbisch Hall und Bad Königshofen gelten als entscheidend.

Mit den Erfolgen des Wochenendes hat Baden-Baden das Nahziel erreicht. Die Spielerinnen wollen nun die Chance nutzen, den 13. Deutschen Meistertitel aus eigener Kraft zu sichern. Jede Runde wird dabei über den Ausgang einer spannenden Saison entscheiden.

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